Vorstände und Projektmitarbeiter präsentieren das Postbus Shuttle

Postbus Shuttle

Postbus startet Leuchtturmprojekt

Gemeinsam mit Oberösterreichs Infrastrukturlandesrat, Günther Steinkellner, drei Bürgermeistern der Gemeinden Zukunftsraum Donau Gusen, Hilde Prandner, Johann Würzburger, Erich Wahl, Vorständin ÖBB Personenverkehr, Michaela Huber und Vorstand Postbus, Alfred Loidl, wurde gestern das Postbus Shuttle als neue bedarfsorientierte Mobilitätslösung feierlich eröffnet.

Wer im ländlichen Raum lebt, kennt das Problem: Ohne Auto oder gar Zweitauto wird Mobilität zur täglichen Herausforderung. Geschäfte, Bahnhöfe oder Arztpraxen sind meist nur schwer zu Fuß erreichbar, Busse oft die einzige Möglichkeit, um öffentlich ans Ziel zu kommen. Doch diese fahren oft nur zu den Hauptverkehrszeiten, an Samstagen oft gar nicht. Nun startete in Kooperation mit dem Land OÖ mit dem Postbus Shuttle ein in Österreich neues Mobilitätsangebot in den oberösterreichischen Gemeinden Steyregg, Luftenberg und St. Georgen an der Gusen. Am 17.5. wurde das Service, das öffentliche mit bedarfsorientierter Mobilität intelligent verbindet, im Rahmen einer Pressekonferenz im Forum Luftenberg vorgestellt.

Ein Service für 13.000 EinwohnerInnen

Das Postbus Shuttle, das On-Demand-Angebot von Postbus - also das individuell abrufbare Mobilitätsantebot - verbessert die Erreichbarkeit im Zukunftsraum Donau-Gusen und schließt die Lücke der ersten und letzten Meile zum öffentlichen Verkehrsanschluss dort, wo es bis heute noch keine Anbindung gab. Ziel und Wunsch der Bevölkerung ist es, den Individualverkehr am Land zu reduzieren, die regionale Mobilität hingegen zu erhöhen. Realisierbar ist das allerdings nur, wenn Lösungen geschaffen werden, die es Menschen ermöglicht, die "erste und letzte Meile" - also den Weg z. B. vom und zum Bahnhof - auch ohne eigenes Fahrzeug bewältigen zu können. Und das schafft das Postbus Shuttle.

Und so einfach kann es genützt werden

Gebucht wird das Postbus Shuttle direkt über die Postbus Shuttle App oder telefonisch bei Shuttle Interface Partnerbetrieben der Gemeinden. Das vom Fahrgast gewünschte Fahrziel wird erfasst, die Route berechnet und die Fahrt unter Berücksichtigung vorhandener öffentlicher Verkehrsmittel abgewickelt. Da das Postbus Shuttle nur nach Bedarf und ohne fixen Fahrplan fährt, wird dadurch ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Dass es von der Bevölkerung gut angenommen wird, zeichnet sich bereits schon nach den ersten Betriebswochen ab: Zwischen 1. April und 12. Mai wurden rund 60 Buchungen abgewickelt und etwa 90 Fahrgäste begrüßt. Mehr als 500 Mal wurde die Postbus Shuttle App heruntergeladen. Unter den Top 5 der am häufigsten angefahrenen Haltepunkte liegen Verkehrshubs (Bahnhöfe und Bushaltestellen).

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