Mit der Präsentation der neuen Wasserstoffbusse und der Inbetriebnahme der ersten Wasserstoff Betriebstankstelle startet Kärnten in eine neue Ära klimafreundlicher Mobilität. Erstmals kommt damit eine groß angelegte Wasserstoffbusflotte im Regional- und Überlandverkehr zum Einsatz. Zugleich ist die 35 Fahrzeuge umfassende, von Postbus betriebene Busflotte die größte Wasserstoffbusflotte Österreichs.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, dass emissionsfreie Antriebe auch außerhalb urbaner Zentren zuverlässig und alltagstauglich funktionieren.
Das Fundament für Kärntens Wasserstoffmobilität
Umgesetzt wird das Vorhaben im Rahmen des Projekts „DeCarB – Decarbonising Carinthian Bus Transport“ gemeinsam mit dem Land Kärnten und starken Partnern wie dem Verkehrsverbund Kärnten, Kelag, Gutmann und ÖBB Postbus. Herzstück ist die neue Wasserstoff Betriebstankstelle am Postbus Standort Villach, an der regional und CO₂ frei produzierter Wasserstoff für den täglichen Linienbetrieb bereitgestellt wird. Kärnten positioniert sich damit als österreichische Modellregion für Wasserstoff im öffentlichen Verkehr – und setzt einen wichtigen Meilenstein für die Mobilität der Zukunft.
Die Wasserstoffbusse im Überblick
Die 12 Meter langen Wasserstoffbusse, die technisch Elektrobusse mit Brennstoffzelle sind, erreichen Reichweiten von bis zu 400 Kilometern pro Betankung. Getankt werden rund 40 Kilogramm Wasserstoff, der Tankvorgang dauert nur etwa zehn bis 15 Minuten. Die Fahrzeuge sind leise, emissionsfrei im täglichen Betrieb und speziell für den Einsatz im Regional- und Überlandverkehr ausgelegt – auch auf topografisch anspruchsvollen Strecken und im Winterbetrieb.