Elektro-Bus fährt durch winterliches Kitzbühel

Flüsterleise durch Kitzbühel

ÖBB Postbus und VVT testen Elektrobus

Als Teil des größten Klimaschutzunternehmen Österreichs, testet ÖBB Postbus gemeinsam mit VVT und der Stadtgemeinde Kitzbühel einen Elektrobus auf seine Alltagstauglichkeit.

Als größtes Busunternehmen Österreichs nimmt Postbus eine Vorreiterrolle bei alternativen Antriebstechnologien ein. Damit wird wesentlich zur Reduktion des CO2-Ausstoßes in Österreich beigetragen. Batteriebetriebene E-Busse stellen dabei eine gute Alternative zu herkömmlichen Dieselbussen dar, gerade im Stadtverkehr mit geringeren Tageslaufleistungen. Postbus ist Innovationstreiber am Österreichischen Busmarkt und kann bei E-Bussen bereits auf einige Jahre Erfahrung zurückgreifen. Nun wird gerade ein Elektrobus gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Tirol (VVT) und den Stadtwerken Kitzbühel, auf den beiden Linien 4002 und 4008 im Stadtbussystem der Gamsstadt auf seine Alltagstauglichkeit im Linienverkehr getestet. Dabei werden im Echtbetrieb - besonders unter winterlichen Fahrbedingungen - wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse gesammelt.

E-Bus ideal für den Stadtverkehr

Mit einer Länge von 9,5 Meter und seiner geringen Breite von nur 2,33 Meter ist der Bus ideal für den Einsatz in kleinen Innenstädten sowie auf engen Straßen geeignet. Neben seinem klimaschonenden Antrieb überzeugt der Bus vor allem auch durch seine geringen Fahrgeräusche. Denn er ist flüsterleise, vollkommen emissionsfrei und bietet dennoch ausreichend Platz für bis zu 67 Fahrgäste. Ein weiterer Vorteil des Fahrzeuges: Die Batterien des Busses werden über Nacht bzw. in Fahrpausen geladen. Durch den Einsatz eines E-Busses statt eines Dieselbusses könnten in Kitzbühel jährlich rund 61,4 Tonnen CO2 eingespart werden.