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Wasserstoffbusse

Mit Wasserstoff in die Antriebszukunft

Mit Wasserstoff in die Antriebszukunft

Als größtes Busunternehmen in Österreich treibt Postbus innovative Mobilitätslösungen in Österreich voran. Neben dem Einsatz von batteriebetriebenen Elektrobussen hat Postbus als erstes Unternehmen in Österreich einen Wasserstoffbus im Linienbetrieb getestet.

Die Technologie ist äußert vielversprechend: Schließlich werden beim Einsatz eines Wasserstoffbusses keinerlei umweltschädliche Emissionen freigesetzt. Und: Selbst die Brennstoffzelle, die diese Energie erzeugt, ist vollständig recycelbar.

Wasserstoff als Kraftstoff für den E-Motor

Der Bus fährt mit einem Elektromotor und wird mit Wasserstoff betankt. In der, im Fahrzeug verbauten, Brennstoffzelle erfolgt dann durch Sauerstoffzufuhr eine chemische Reaktion, bei der Energie erzeugt wird. Ein wesentlicher Unterschied zu batteriebetriebenen Bussen ist, dass die Stromerzeugung direkt im Fahrzeug passiert. Die Reichweite eines wasserstoffbetriebenen Busses beträgt rund 400 Kilometer pro Tankfüllung. Wasserstoffbusse sind daher gut für den Überlandverkehr geeignet. Einen weiteren Vorteil liefert der Wasserstoffbus im Winterbetrieb: Bei der chemischen Reaktion in der Brennstoffzelle entsteht auch Wärme, die im Winter für die Beheizung genutzt werden kann.

Aktuelles

Im Rahmen eines Round Tables des Klima- und Energiefonds haben Expertinnen und Experten Ende 2018 über die Rolle von Wasserstoff in der Zukunft gesprochen. Mit dabei war auch Postbus-Geschäftsführerin Silvia Kaupa-Götzl. Im Anschluss an die Diskussion verfassten die Round-Table-Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Form eines Statements einen Blick in die Zukunft: Welche Rolle wird Wasserstoff im Jahr 2030 spielen? Und welche Rolle konkret im eigenen Geschäfts- und Verantwortungsbereich?